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Frank Diebel, Sinologe

Frank Diebel - In Private

Erstellt von Frank Diebel | |   frankdiebel.com

Dies ist meine private Webseite. Hier stelle ich mich als Historiker, Ökonom und Programmierer vor und betrachte in unregelmäßigen Abständen auch das Zeitgeschehen mit dem optimistischen Blick eines Laien auf unsere vergangene und zukünftige Geschichte, die Ethik und den technologischen Fortschritt. Nur kurz vorweg: Ich bin Familienmensch, konfessionslos, überzeugter Europäer, ich stehe fest auf dem Boden der Republik und der Demokratie. Ich bin ein Freund der privaten Raumfahrt, überzeugt von den Vorzügen der Globalisierung, des Freihandels und der sozialen Marktwirtschaft und ich vertrete die Position, dass der Staat dem Grundsatz der Technologieneutralität verpflichtet ist. Ich nehme aber auch zur Kenntnis, dass all diese Positionen im öffentlichen Diskurs mit zunehmender Wucht infrage gestellt werden.

Die Furcht vor dem Klimawandel, eine wahrnehmbare Wut über wachsende sozial-ökonomische Ungleichheit und die Sorge vor gesellschaftlichem Abstieg infolge des technologischen Wandels dominieren die politischen Debatten, während gleichzeitig neue utopische Theorien aufkeimen, die nicht selten ihre Verheißungen mit Forderungen nach Einschränkungen individueller Freiheiten verknüpfen. Mich beschleicht der Eindruck, mit Angst wird wieder gern Geschäft gemacht. Deshalb möchte ich von meiner Position aus und von diesem Ort ausgehend gelegentlich über obige Themen öffentlich räsonieren, im Sinne von "vernünftig über etwas nachdenken", und mich von heute an beginnend an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen....

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Windsocke bei Husum hängst im Wind

Wir müssen uns aufs Neue für die Freiheit entscheiden

Erstellt von Frank Diebel | |   frankdiebel.com

Die Deutschen haben es sich in den vergangenen 30 Jahren in freiwilliger Selbstgeißelung zur Gewohnheit werden lassen, Menschen in politische Ämter zu wählen, die es ganz offiziell (nicht im Geheimen) zum Ziel haben, ihren Bürgern das Leben in anfangs kaum wahrnehmbaren aber im Laufe der Jahre immer größer werdenden Schritten immer teurer, schwerer und mühseliger zu gestalten, um sich dann darüber zu beklagen, dass das gesamte gesellschaftliche Leben immer komplizierter und lebensfremder geworden ist.

Fast mein gesamtes Erwachsenenleben habe ich Parteien wie die Grünen und die Sozialdemokraten sowie ihre Spitzenfunktionäre unterstützt, war von 1998 bis 2006 einfaches Mitglied der Grünen und von 2009 bis 2015 Mitglied der SPD. Ich habe mich deshalb zumindest indirekt mitschuldig gemacht an einer zunehmenden Abkehr vom Glauben an die Vernunft des Individuums und einer wachsenden Hinwendung zu einer das Individuum enthauptenden Regierungsfrömmigkeit in Deutschland.

Ich möchte hiermit deshalb begründen, weshalb ich aus diesen eben genannten Parteien ausgetreten bin und warum ich keine Politiker oder Bewegungen mehr unterstütze, die es sich ganz offensichtlich weiterhin zum Ziel gesetzt haben, das Leben der Menschen aktiv oder passiv zu erschweren, zu verteuern und mit zunehmenden Einschränkungen zu versehen....

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Entfremdung. Photo by Tom Zimmermann on Unsplash.

Die große Entfremdung: Ausgangspunkt meines Denkens

Erstellt von Frank Diebel | |   frankdiebel.com

Der Mensch, der sich historisch, kulturell, sozial, politisch, wirtschaftlich, religiös und auch militärisch der "westlichen Zivilisation" zugehörig fühlt, befindet sich gegenwärtig in einer Phase zunehmender Entfremdung nicht nur von seinen demokratischen Institutionen, von welchen er immer noch getragen wird, sondern auch von seiner Geschichte, seiner Religion, seiner Moral und seinen Grundprinzipien. Das ist eine sehr gefährliche Identitätskrise, eine Depression gar, in die sich die Menschen der westlichen Gesellschaften gerade als Kollektiv selbst hineinmanövrieren. Aus dieser Krise müssen sie aber einen Weg hinaus finden, wenn sie nicht als Gesamtheit, ja als Zivilisation, endgültig scheitern wollen. Ich skizziere hier sehr kurz den Ausgangspunkt meiner Suche nach Antworten auf diese Entfremdungskrise der Gegenwart.

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